Wein meets... Weinpicknick

02.04.2026

Wein-Picknick - Genuss auf die entspannte Art



Wer erinnert sich nicht gerne an seine Kindheit zurück. An die Tage, an denen wir mit unseren Eltern unterwegs waren, wandernd durch Wälder, Wiesen und Weinberge?

Das eigentliche Highlight kam aber nie erst am Ziel.

Wir Kinder haben ungezwungen gespielt, sind auf Baumstämme, geklettert, haben Steine gesammelt oder einfach nur im Gras gelegen, während unsere Eltern mit all ihrer Liebe die Picknickdecke ausgebreitet haben. Und wer kann sich nicht an die selbst geschmierten Brote, hartgekochte Eier, die Äpfel aus dem Garten und an das kleine Stück Schokolade erinnern, die nur für diesen Moment aufgehoben wurde?

Kein Handy, keine Hektik, nur das Lachen unserer Familie und dieses herrliche Gefühl, dass dieser Moment unendlich ist!


Ein Picknick unter freiem Himmel, Liebe in der Luft, ein Glas gekühlter Wein und du mittendrin. So schmeckt das Leben.

Heute sehen unsere Pausen ein wenig anders aus: ein Glas Riesling, ein Stück Käse, ein stiller Platz mit Weitblick und vielleicht stehen sogar unsere Schuhe noch vom Spaziergang vor dem Wohnmobil, während irgendwo im Hintergrund eine Tür vom Weingut klappert.

Aber unser Gefühl und die Erinnerungen an früher sind auch nach all den Jahrzehnten geblieben, das bewusste genießen im hier und jetzt. Mit allem, was der Moment hergibt, ohne Eile, ohne Plan.

Zeiten ändern sich - das Gefühl bleibt

Gerade beim Campen auf einem Weingut ergibt sich für uns genau dieser besondere Augenblick wie von selbst. Während wir zwischen Reben parken und die Weinlaube, das Weingut oder den Winzerkeller in Sichtweite haben, merken wir sofort das alles was wir brauchsen nur ein paar Schritte von uns entfernt ist. 

Und vielleicht sind genau das die Verbindungen zu unserer Kindheit. Wir waren damals auch nicht unterwegs, um möglichst viel zu erleben. Wir waren einfach draußen. Haben gespielt, entdeckt, gegessen und uns irgendwo ins Gras gesetzt und den Moment genossen.

Heute sitzen wir mit einem Glas Wein zwischen den Reben statt mit einer Trinkflasche auf der Picknickdecke, schauen über die Weinberge, genießen ein Stück Käse und niemand schaut auf die Uhr und fragt, was als Nächstes kommt.

Fühlt es sich manchmal nicht erstaunlich ähnlich an?

Unser Fazit:

Vielleicht brauchen wir manchmal gar nicht mehr, als wir früher schon hatten: Zeit, einen schönen Platz, etwas Gutes zu essen und liebevolle Menschen, mit denen wir diesen Moment teilen können. Und auch wenn heute noch ein Glas Wein dazu kommt und statt der alten Picknickdecke unser Wohnmobil dabei ist, so hat sich eigentlich nicht viel verändert.