Mosel

23.10.2026

Faszination Mosel: einmal hin und immer wieder zurückkehren


Mal ehrlich: An der Mosel einfach nur vorbeizufahren, wäre ziemlich schade. Zwischen steilen Weinbergen, kleinen Weindörfern und jeder Menge Riesling gibt es schließlich genug Gründe, den Motor auszuschalten und erst mal zu bleiben.

Wir können durch Cochem schlendern, die Reichsburg bestaunen und durch die Altstadt von Bernkastel-Kues ziehen und uns fragen, wie schief ein Fachwerkhaus eigentlich sein darf.

Oder wir machen einen Abstecher nach Beilstein. Der kleine Weindorf der sich direkt an den Moselhang schmiegt und mit seinen engen Gassen, den alten Fachwerkhäusern und dem kleinen Marktplatz begeistert.

Oder die mittelalterliche Burg Eltz,  die zweifelsohne zu den Ausflugszielen gehört, für die sich ein kleiner Umweg lohnt. Zwar liegt sie nicht direkt an der Mosel, sondern versteckt im grünen Elzbachtal, doch gerade das macht den Besuch besonders; denn sie gehört zu den wenigen deutschen Burgen, deren historische Bausubstanz über Jahrhunderte erhalten geblieben ist. Wer gern zu Fuß unterwegs ist, kann den Besuch wunderbar mit einer Wanderung vom Besucherparkplatz oberhalb der Burg verbinden. (Tagesgebühr 8 €)

Dazu kommen weitere faszinierende kleine Weinorte entlang der Mosel, die uns mit ihren verwinkelten Gassen, gemütlichen Straußwirtschaften und familiengeführten Weingütern immer wieder überraschen. 

Aber die Mosel kann natürlich noch mehr als Fachwerk, Burgen und schöne Aussichten. Sie kann Riesling! Und zwar in einer Vielfalt, die uns immer wieder begeistert. Hier nehmen wir uns gerne Zeit, probieren uns durch die Rieslingvielfalt und entdecken dabei, wie unterschiedlich Weine schmecken, obwohl die Weinberge oft nur wenige Kilometer auseinanderliegen.

Wie viel Mosel passt in ein Wochenende?

Eine ganze Menge! Rund um Cochem lässt sich einiges entdecken und wer nicht ständig auf die Uhr schauen will, plant an der Mosel besser vier bis fünf Tage ein. Oder bleibt einfach länger und kommt ("wie wir") immer wieder!